Diabetes mellitus

Diabetes mellitus ist in insulinabhängigen Diabetes mellitus (IDDM) oder Typ-I-Diabetes und nicht insulinabhängigen Diabetes mellitus (NIDDM) oder Typ-II-Diabetes unterteilt.

Der erstgenannte Diabetes ist eine Autoimmunerkrankung, bei der die Zerstörung der insulinproduzierenden Betazellen der Langerhansschen Inseln der Bauchspeicheldrüse zu einem Insulinmangel führt.

Dies steht im Gegensatz zu dem Defekt bei Typ-II-Diabetes mellitus, bei dem sich eine Resistenz der Zielorgane gegen die Wirkung des Insulins bildet. Diese Erkrankung tritt fast ausschließlich nur bei Personen unter 30 Jahren auf und erreicht den Spitzenwert im Alter von 10 bis 14 Jahren. Sie tritt hauptsächlich bei Weißen auf und hat eine Prävalenz von ca. 0,25 % in den USA und Europa (andere Daten: 0,2 %). Die Inzidenz dieser Erkrankung ist in den letzten 50 Jahren leicht angestiegen.